Dreichdling - Treuchtlingen

Bei Eisenbashnern sehr geschätzt 01-220

Necknamen Treuchtlinger Bürger

Neckname wirklicher Name Grund
Babriga Gulasch Seibuchin Flüchtling aus Ungarn. Trug gerne Kleidung in den ungarischen Nationalfarben und war immer mit einem Regenschirm "bewaffnet", den die zu spüren bekamen, die ihr diesen Necknamen zuriefen
Baron Häcker Heinz  
Bieno Rottelberger, Polizist  
Blidsschwoub Franz
WalterBrücken und Turnhallenwirt
schwäbelte
Bollein Bosch Fritz
auch sein Sohn Hans
 
Bonni Kreß Karl  
Brox Tempes Günther  
Bubei Fleischmann Hermann  
Buzzi Kreß Hans Hausmeister (Grund-)Schule
Daxe Münchmeyer Georg
Gastwirt Frühlingsgarten
 
Dinkelmeier Boddich Gastwirt und Metzger
Grüner Baum
 
Dschonni Röder Werner  
Dulla Häcker  
Ephesus Fritz Löffler
Wirt der Brauerei Roth
 
Gajus Pfarrer Julius Kelber war wie Gajus, Julius Caesar
Gänsasch Münchmeyer
Gastwirt Prinz Luitpold
 
Gerissn Kern Willi  
Giigâ Bieswanger
Eisenbahner
 
Gnobbern Pfahler
Eisenbahner
 
Gurri Deubler
Bahnspeditör
 
Harry Pfahler Polizist  
Hofmann Kalender Hofmann Hans
Eisenbahner
schaute immer auf den Kalender, weil der Monat zu lang für sein Geld war
Hornung Lollo    
Hornung Schdiggl    
Jonny Weber  
Konus Wohl Rudolf  
Lodder Briin Karl Lotter schwärmte für Admiral Prien
Logger Rosskopf Ludwig  
Malibumm Hilpert Marie  
Meier Bunnâ Eisenbahner Blumenbinder
Man erzählte sich von ihm folgenden Witz:
Wann immer der Meier Brunnâ betrunken nach Hause kam, erwartete ihn seine Frau mit dem Nudelholz und er bekam eine ordentliche Abreibung. Dies verdross ihn so sehr, dass er auf die Idee kam, einmal sein Pferd rückwärts durch die Haustüre voran zu schicken. Das Pferd bekam das Nudelholz zu spüren, schlug aus und traf die Frau tödlich. Am offenen Grabe kondolierten Männer und Frauen. Bei den Frauen dankte der Brunnâ indem er seinen Kopf neigte, trat ein Mann auf ihn zu, schüttelte er den Koipf. Das fiel auch dem Herrn Pfarrer auf. Beim Leichtrunk sprach er den Brunnâ an, warum er sich so verhalten habe. Da erzählte dere Brunnâ: Di Weibâ homm mer olli Beileid gwinscht, dou hob i gniggd. Di Mannsbüldâ hom mi alli gfrouchd: Vakaffschd mer dein Gaul. Dou hob in Kubf gschiddld.
Millionabegg Meier HansBäcker  
Mobber Scheuerlein Wilhelm  
Ola Schreiner Robert
Poloizist
Auch sein Sohn wird so genannt
 
Pfahler Kabbers Ludwig Pfahler  
Quaddl Renner Ernst  
Quagger Mührl Hans  
Renner Mölders Renner schwärmte für den Kampfflieger Mölder
Schachdala Glungler  
Scharrer Schbooz Scharrer  
Schdumbe Müller Günther Fußballer war klein von Gestalt
Sche-icha Nandl Leibendseder  
Schlauch Huber Erwin  
Schlummer-Luis Riedel Luise Lammwirtin
Schnaggs König
Fußbodenleger
 
Schobbâ Eisenberger Fritz
Eisenbahner
ebenso sein Sohn
 
Schwazzbegg
auch Huzzlbegg
Fleischmann schwarze Semmeln
Surri Mößner  
Wirds Gullein (Bambullein) Eisenbahner  

Frühlingsträume

Heimatlied Treuchtlingen


Wo im Frankenland im Tal ein Städtchen grüßt,
und wo lieblich durch das Land die Altmühl fließt,
wo mit Müh' und Fleiß man schafft tagaus - tagein,
das kann unsere Heimat Treuchtlingen nur sein.

Wo die Burgruine grüßt ins Land hinein,
und die grünen Wälder lädt die Wanderer ein,
da ist gut zu rasten wohl bei Bier und Brot,
Treuchtlingen, oh Heimat, dich erhalte Gott.

Wo die Abendsonne dort am Waldsaum glüht,
und die Amsel singt beim Haus ihr Abendlied,
wo die Abendglocken läuten still zur Ruh',
Treuchtlingen, oh Heimat, ach wie schön bist du.

Alle aber die vom lieben Elternhaus
zogen einstmals in die weite Welt hinaus,
denken treu und gern auch im größten Glück
immer an die Heimat Treuchtlingen zurück.

Lasst voll Dank zu Gott uns fröhlich singen heut'
ob in Schnee und Eis oder im Frühlingskleid,
immer freut uns diese Heimaterde neu
und wir bleiben ewig, Treuchtlingen, dir treu.

(Nach der Melodie von: „Wo die Nordseewellen ...")