zu besonderen Themen

Wenn Märchen vom Tod erzählen . . .


Eine gute Stunde des Innehaltens

Über den Tod zu sprechen heißt in unserer Gesellschaft fast, ein Tabuthema zu berühren. Dennoch steht die Bekanntschaft mit Gevatter Tod am Ende jeden Lebens, denn jegliche Kreatur strebt mit ihrer Geburt auf diesen Endpunkt des Seins zu.
Dabei ist nicht abzusehen, ob der Gevatter uns nun als Freund oder Feind begegnet, ob er unerbittlich oder gnädig erscheint.
Dies im Märchen aufzuzeigen und gleichzeitig das Fühlen und Denken anderer Kulturkreise dieser Welt einzubringen ist Sinn der Erzählungen.

Dieter Rieß wird ausgewählte Märchen erzählen und den Gedanken seiner Zuhörer mit seiner Harfe Flügel verleihen.

St. Martinskirche in Wettelsheim


Märchenstunde in alten Kirchenmauern

Der November ist von stillen Feiertagen geprägt, die fast alle mit dem Thema „Tod“ zu tun haben: Allerheiligen und Allerseelen in der katholischen Kirche, der Volkstrauertag als politischer Gedenktag, gefolgt vom Toten- oder Ewigkeitssonntag, an dem die evangelischen Christen zu den Gräbern gehen.

In diese traurige Novemberstimmung scheint eine Märchenstunde mit dem Thema „Wenn Märchen vom Tod erzählen . . .“ auf den ersten Blick gut hineinzupassen. Aber weit gefehlt: Vom ersten Moment an zog der Märchenerzähler Dieter Rieß die Zuhörerinnen und Zuhörer an einem Nachmittag in der Martinskirche in Wettelsheim in seinen Bann und entlockte ihnen so manches Mal ein Lächeln, mitunter sogar ein herzhaftes Lachen, als er Märchen aus den unterschiedlichsten Kulturkreisen erzählte, die allesamt mit dem Tod zu tun hatten. Zwischen den Märchen konnten die Besucherinnen und Besucher immer wieder ihren eigenen Gedanken nachhängen, wenn der Märchenerzähler sie mit seinen Harfenklängen verzauberte.

Eine einfach zauberhafte Märchenstunde!

Manuela Reißig,
Pfarrerin zu Wettelsheim

Martinskirche Wettelsheim

Atemholen bei Harfenklängen

Christuskirche Ellingen

Ellingen, den 28.11.12

Würdigung

Lieber Herr Rieß!

Ich danke Ihnen hiermit herzlich für den Abend zum Thema

„Wenn Märchen vom Tod erzählen ...“ in Ellingen.

Es war eine besondere Stunde der Nachdenklichkeit. Ihr ruhiger, aber sehr intensiver Vortrag verschiedener Märchen aus aller Welt im Wechsel mit stimmungsvoller Harfenmusik hat bei den Zuhörern einen tiefen Eindruck hinterlassen. Ihr feingestaltetes Bühnenarrangement rundete den sensiblen Charakter der gesamten Veranstaltung ab.

Ich grüße Sie herzlich

Roland Knöll,
Pfarrer zu Ellingen





Gemeindezentrum St. Gumbertus

Renaissancesaal im Beringerhof, Ansbach

Eine Zuhörerin schrieb:


Der Abend heute hat mich in mehrfacher Hinsicht bereichert. Sie haben wunderschön erzählt und den Raum liebevoll zum Thema passend gestaltet. Ich fand es auch sehr bemerkenswert, dass trotz der Ernsthaftigkeit die das Thema vorgab, immer ein sehr feinfühliger Humor mitschwang. Für alles vielen Dank.

Philipp-Melanchton-Haus Weißenburg

Benefizveranstaltung zu Gunsten des Philipp-Melanchton-Hauses der evangelischen Kirchengemeindeam Galgenberg in Weißenburg.

Die Herrin des Todes löscht ein Lebenslicht

Der Tod lässt mit sich reden, er ist nicht grausam

Für seine Gemeinde schrieb Pfarrer Werner Gottwald

Lieber Herr Rieß,

es ist mir ein Anliegen, Ihnen für Ihre Benefiz-Veranstaltung „Wenn Märchen vom Tod erzählen…“ im Philipp-Melanchthon-Haus von Herzen zu danken!

Es war eine rundum stimmige und gelungene Veranstaltung!

Angefangen bei der wohlbedachten Dekoration mit orientalischem Akzent, in die Sie sich mit Ihrem orientalischen Käppchen und Kaftan perfekt einfügten. So nahm bereits das Äußere uns Zuseher mit hinein in die Welt von 1001 Nacht.

Ihre meditativen Harfenklänge zwischen den Märchen ermöglichten uns Zuhörern ein Ausruhen und Verweilen bei dem eben Gehörten. Was sehr gut getan hat!

Bis hin natürlich zu den Märchen selbst, die mit Achtsamkeit und Wissen von Ihnen ausgewählt waren, so dass es uns möglich war, uns Schritt für Schritt dem nicht ganz einfachen Thema Tod anzunähern.

Den Horizont erweiternd waren die Märchen aus anderen Kulturkreisen, die den Tod in überraschend verschiedener Weise zu unserer Kultur darstellten. Zum Schmunzeln war es, zu hören, wie der Tod immer wieder mit sich handeln ließ.

Letztlich zeugt es von Ihrer Spiritualität, dass Sie Ihren Abend mit einem Märchen beschlossen, an dessen Ende der Sterbende sanft und voller Hoffnung in Gottes Reich hinübergeführt wird.

Ich hätte Ihnen noch viel länger zuhören können! Eine gelungene Veranstaltung!

Ich danke Ihnen, für all die Mühe vom Aufbau bis zum Abbau des herrlichen Bühnenbildes und dafür, dass Sie diese gelungene Benefizveranstaltung für unser neues Philipp-Melanchthon-Haus ohne Gage durchführten!

Ihr

Werner Gottwald

Evangelischer Pfarrer in Weißenburg